News & Stories

MODERNA R – HARMONIE ALS KONZEPT

Langjährige Designklassiker wie die Moderna-Waschtische, einem Re-Design zu unterziehen, kommt laut Designer Peter Wirz einer Operation am offenen Herzen gleich.

Die Moderna-Waschtische blicken auf eine bedeutungsvolle Geschichte zurück. Basierend auf dem Vorgängermodell, das von Hans Bellmann – einem bedeutenden Protagonisten der Schweizer Wohnkultur – kreiert wurde, führte das Unternehmen 1985 die Linie Moderna auf dem Schweizer Markt ein. Einen Produktklassiker, der über eine so lange Zeit unzählige Architekten, Planer und Bauherren überzeugt, einem Re-Design zu unterziehen, bedarf Weisheit und Weitsicht, Können und sehr viel Fingerspitzengefühl. Diese bedeutende Aufgabe wurde dem Schweizer Designer Peter Wirz übertragen.

Zurück zu den Wurzeln

Die Aufgabe lautete, die Gesamtästhetik der Moderna-Waschtische bewusst zurückzunehmen und sie so zu modernisieren. Aber nur so weit, dass sie sich auch künftig unaufdringlich in unterschiedliche Bad-Szenarien integrieren lassen und für jedermann erschwinglich bleiben. Für diese Zielerreichung verfolgte Wirz mit feinem Gespür für Formen und Proportionen eine konsequente Evolution der für das Becken typischen Trapezform. Konkret ausgedrückt hat er sich auf die ursprüngliche Designsprache besonnen, dem Becken mehr Volumen verliehen, es nach vorne leicht ausladend gestaltet und mit zeitgenössisch feinen Keramikwänden kombiniert. Zudem hat er die markante Trapezform leicht reduziert und damit den einstigen Charakter des Beckens freigesetzt.

Unterbaumöbel

Parallel zum Re-Design der Waschtische wurden auch die Unterbaumöbel überarbeitet. Ihr neues ausdruckstarkes Merkmal findet sich an den gerundeten Radien der Frontkanten. Die Möbel zeigen sich mit einer schlankeren Silhouette und wirken insgesamt eleganter und zeitgemässer als zuvor. Sie wurden zusammen mit den Waschtischen als geschlossenes System konzipiert.