Keramikproduktion
Die Arbeit mit Keramik erfordert detaillierte Materialkenntnisse, einen experimentellen Ansatz und die Fähigkeit, die Ideen in industrielle Prozesse umzusetzen. LAUFEN verarbeitet seine Keramiken mit höchster Aufmerksamkeit und Hingabe, um die beste Schweizer Qualität zu erzielen.
Ton, Kaolin, Feldspat und Quarz sind die Hauptrohstoffe für die Produktion unserer Keramiken. Aus diesen wird ein sogenannter Schlicker hergestellt, der in verschiedenen Verfahren in Formen gegossen wird. Hat sich eine feste Schicht gebildet, werden die Stücke aus der Form gelöst, geputzt und nachbearbeitet. Die entformten Rohlinge sind zwar formstabil, aber noch weich und empfindlich. Sie werden auf eine Restfeuchte von weniger als 1% getrocknet, bevor sie glasiert und gebrannt werden. Nach dem Brand im rund 1250°C heissen Tunnelofen wird jedes Stück genauestens auf Fehler in der Form oder Glasur untersucht. Produkte, welche die erste Qualitätskontrolle passiert haben, werden einer technischen Prüfung unterzogen. Alle WCs und Urinale werden mittels Vakuum auf ihre Dichtigkeit geprüft. Die Endkontrolle bei LAUFEN garantiert einwandfrei funktionsfähige Produkte, die lange halten.
Armaturenproduktion
Die Wurzeln der LAUFEN Armaturenproduktion reichen bis ins Jahr 1854 zurück, als Henri Jean Charles Kugler in Lausanne die Firma Kugler gründete und damit den Grundstein für ein beispielloses Stück Geschichte in der Schweizer Armaturenfertigung legte. Diese Tradition führt LAUFEN heute weiter und stellt Armaturen nach höchsten Schweizer Qualitätsstandards her. Dabei hat sich der Werkplatz in Laufen in den letzten Jahren innerhalb der Roca Group zum Water Competence Center für multifunktionale Küchenarmaturen sowie zum Experten für Oberflächenveredelung entwickelt und konzentriert sich auf diese beiden Spezialbereiche.
Im Zentrum steht das hochwertige PVD-Verfahren (Physical Vapor Deposition), mit dem wir metallische Oberflächen mit einer hauchdünnen kristallinen Schicht veredeln. Die Farbschicht haftet auf atomarer Ebene und ist unlösbar mit der Armatur verbunden – für eine Oberfläche, die dauerhaft schön bleibt. Von trendigem Schwarz bis zu elegantem Rosegold sind zahlreiche Farben möglich.
Der Prozess erfordert höchste Sorgfalt: Zunächst werden die Armaturenkörper vorbehandelt, sandgestrahlt oder gebürstet und anschliessend unter kontrollierten Bedingungen gründlich von Staub und Fett befreit. Erst dann erfolgt die Beschichtung. Wir entnehmen jeder Charge Teststücke und prüfen Farbe, Glanz und Haftung. Zusätzlich führen wir regelmässige Korrosions- und Hitzeschocktests durch. Nur fehlerfreie Körper gelangen in die Montage – und jede fertige Armatur wird abschliessend per Druckluft auf Dichtheit geprüft.






